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Wohneigentum ohne Trauschein | Haus, Enkelsohn, Lebensgefährtin, Vertrages, Meinung, Mein |

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Wohneigentum ohne Trauschein

Hauskauf in der Partnerschaft

 

Hauskauf Als ich gehört habe, dass mein Enkelsohn ein Haus bei uns auf dem Lande kauft, habe ich mich sehr über diese Neuigkeit gefreut. Die Zukunft malte ich mir rosig aus: Mein Enkelsohn würde seine langjährige Freundin heiraten, die beiden würden eine Familie gründen und gemeinsam in diesem tollen Haus leben, das sich zu aller Freude ganz in meiner Nähe befand. Ich war hellauf begeistert, aber jetzt kann ich meinen Enkelsohn nicht mehr verstehen. Gestern hat er mir eröffnet, dass er und seine Lebensgefährtin überhaupt nicht heiraten wollen, dass sie sich ein gemeinsames Haus kaufen, ohne sich im Vorfeld trauen zu lassen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich habe nichts dagegen, dass mein Enkelsohn nicht heiraten möchte – ich mache mir lediglich Gedanken über die vielen Vorteile, die ihm beim Immobilienkauf entgehen werden, wenn er sich nicht in einer ehelichen Lebensgemeinschaft befindet.

Hauseigentum – Streit um Vermögenswerte nach Trennung

Erst kürzlich habe ich in dem Rechtsthemen Bereich einer Illustrierten darüber gelesen, dass in Deutschland noch immer nicht festgelegt ist, wie verfahren werden muss, wenn sich ein unverheiratetes Paar trennt und aus diesem Grund um ein Haus oder diesbezügliche Vermögenswerte streitet. Sicherlich, man soll den Teufel nicht an die Wand malen, dennoch bin ich der Meinung, sollte man alle Wege gehen, die erforderlich sind, um sich für die eigene Zukunft abzusichern. Schließlich weiß niemand genau, was sie uns noch bringen mag. Mein Enkelsohn jedoch sieht das alles anders. Er ist der Meinung, dass man sich auch so, unverheiratet, in ausreichendem Maße absichern könne. Seine Lebensgefährtin und er hätten bereits darüber gesprochen einen Vertrag aufsetzen zu lassen. Ein Haus will schließlich auch dann noch weiter finanziert werden, wenn es anstelle zweier, plötzlich nur noch einen im Haus lebenden Verdiener gibt.

Unverheiratete Partner als gleichberechtigte Eigentümer

Wären mein Enkelsohn und seine Lebensgefährtin verheiratet, sähe die aktuelle Sachlage so aus, dass beide als gleichberechtigte Miteigentümer für die Unterhaltung des Hauses aufkommen müssen, und zwar auch, wenn nur noch einer der Beiden im gemeinsamen Haus lebt. Ein heute beschlossenes Abkommen in Form eines gültigen Vertrages könne dieses Gesetz auch für unverheiratete Paare geltend machen. Beide Seiten wären im Falle einer Trennung also bestens abgesichert. Das leuchtete auch mir ein. Selbst, wenn ich eine Heirat der Beiden immer noch vorziehen würde! Das Wichtigste ist durch die Unterzeichnung eines solchen Vertrages geklärt: Niemand kann sich aus der Verantwortung ziehen und keiner muss von allen Guten Geistern verlassen, auf den hohen Kosten einer gemeinsam angeschafften Immobilie sitzen bleiben.

Bildquellenangabe: Michael Staudinger  / pixelio.de
Kategorie: Allgemeines

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